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12.02.2009, 09:52 Uhr | tk
Cajus Caesar informiert sich über Stand der Ausgrabungen auf dem Harzhorn
Bundestagsabgeordnete besuchen den Privatforst der Familie von Oldershausen
Northeim/Oldershausen; Die CDU – Bundestagsabgeordneten Cajus Caesar (Kalletal) und Dr. Hans Georg Faust besuchten am gestrigen Donnerstag die Ausgrabungen auf dem Harzhorn. Hier soll nach Expertenmeinungen um 200 n. Chr. eine Schlacht zwischen Römern und Germanen stattgefunden haben. Unter Begleitung der Freiherrn von Oldershausen, dem Bürgermeister der Gemeinde Kalefeld Edgar Martin, dem CDU Kreisvorsitzenden Heiner Hegeler, dem Landtagsabgeordneten Rudolf Götz, der CDU – Gemeindeverbandsvorsitzenden Christel Eppenstein sowie dem CDU – Fraktionschef im Gemeinderat Wolfgang Meuschke informierten sie sich vor Ort über den aktuellen Stand.
Cajus Caesar, MdB und Freiherr von Oldershausen
Bei kaltem Wind erklärten Kreisarchäologin Dr. Petra Lönne, der Landesarchäologe Dr. Haßmann und der Leiter des Fachbereichs VI des Landkreises Northeim Ralf Buberti die bisherigen Erkenntnisse und zeigten einige imposante Fundstücke. Die Delegation nutze die Gelegenheit um in einem intensiven Dialog die eigenen Geschichtskenntnisse aufzufrischen und zu erweitern. Dr. Hans Georg Faust: „Dieser Fund hat das Potenzial den Tourismus im Alten Amt anzukurbeln.“ Dies sah sein Kollege Caesar genauso. Caesar, dessen Wahlkreis in der Nähe des Schauplatzes der Varusschlacht liegt, hofft das auch im Alten Amt etwas geschaffen werden kann, was nachhaltig sowohl dem Tourismus als auch dem Wald dient.
 
Im Anschluss ging es bei selbstgebackenem Kuchen und frischem Kaffee in der Bibliothek derer von Oldershausen noch einmal um das Thema Wald. Ludolf von Oldershausen präsentierte sein Unternehmen, das europaweit Wald- und Waldbesitzer betreut. Die wachsenden Aktivitäten für Dritte hat im Jahr 1995 dazu geführt die Oldershausen HOFOS GmbH (Holz- und Forstservice) zu gründen.  
Die Oldershausen HOFOS GmbH entwickelte sich in Kürze von einem überwiegenden Holzhandelspartner zu einem unabhängigen, eigenständigen und professionell geführten forstlichen Dienstleistungsunternehmen im südniedersächsischen Harzvorland. Mit der Waldprivatisierung in den Neuen Bundesländern hat sich die Oldershausen HOFOS GmbH zu einem der führenden Privatunternehmen in der deutschen Privatwaldbetreuung im „Full-Service“ entwickelt.
Heute beschäftigt das Unternehmen 8 ständige Mitarbeiter. Darüber hinaus werden durch die ganzjährig eingesetzten Dienstleister für operative Tätigkeiten mehr als 25 Arbeitsplätze gesichert.  Zurzeit betreut die Oldershausen HOFOS GmbH in den Bundesländern Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Hessen zusammen 15.000 Hektar Wald für 20 Eigentümer. Darüber hinaus werden noch 5.000 Hektar in Österreich betreut.
 
Kreisvorsitzender Heiner Hegeler dankte Ludolf und Phillip von Oldershausen für die Zeit und umfangreichen Informationen und diesem Dank schlossen sich Cajus Caesar und Dr. Hans Georg Faust gerne an.
 
Cajus Caesar verwies auf die Initiative der CDU/CSU Bundestagsfraktion zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Waldbesitzer.
So solle das Bundeswaldgesetz eine Neuregelung zu den forstlichen Zusammenschlüssen vorsehen, dass die Holzvermarktung erleichtere. Damit werde dem umweltfreundlich erzeugten, CO2 neutralen, nachhaltig nachwachsenden Rohstoff Holz, Rückenwind verliehen.
Weiterhin treffe die Haftungsregelung im Wald die Eigentümer über Gebühr. Diese Haftungsregelung gelte es auf einen sinnvollen Standard zu bringen.
Die Union wolle weiterhin, dass Schnellwuchsplantagen auf landwirtschaftlichen Flächen nicht zum Wald zu rechnen sind und diese im Wald selbst nicht zugelassen werden. Sie sind eine sinnvolle Ergänzung einer nachhaltigen Biomasseproduktion außerhalb des Waldes.
 
 

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