Neuigkeiten

20.10.2007, 22:51 Uhr | CDU Northeim
Kommunalpolitische Vereinigung der CDU im Kreisverband Northeim (KPV)
Demographischer Wandel als größte Herausforderung für unser Land

Jahreshauptversammlung der KPV mit Vorstandsneuwahlen

“Der demographische Wandel ist die größte Herausforderung in Deutschland seit der Integration von 12 Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen nach dem Krieg und der Wiedervereinigung mit all den damit verbundenen Aufgaben“, so der Landesvorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU (KPV) Reinhard Winter aus Meppen auf der Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes Northeim in Greene.
Nicht nur werden überhaupt weniger Menschen in Deutschland leben, sondern es werden auch weniger Junge und mehr Ältere sein. Es gelte, die Lebensbedingungen junger Menschen und Familien laufend zu verbessern. So habe die Landesregierung auf dem Bildungssektor Entscheidendes getan: 2500 zusätzliche Lehrern wurden eingestellt - Niedersachsen hat gegenwärtig so viele Lehrer wie noch nie in seiner Geschichte - ,die Einrichtung von Hunderten von Ganztagsschulen wurde gefördert, das Kindergartenjahr vor der Einschulung wird ab dem 1. August beitragsfrei und als Brückenjahr zur Schule u.a. durch Sprachförderung so gestaltet, daß alle Kinder bei der Einschulung die gleichen Voraussetzungen mitbringen.

Für die älteren Bürger muß die Infrastruktur bedarfsgerecht gestaltet werden. Pflegedienste, altersgerechtes, auch betreutes Wohnen, Pflegeeinrichtungen gehören dazu, aber auch die flächendeckende medizinische Versorgung. So hat die Landesregierung den Plan der Vorgängerregierung zum Bettenabbau in den Krankenhäusern auf Eis gelegt, da er zu weit ging und die stationäre Grund- und Spezialversorgung in der Fläche nicht mehr gewährleistet gewesen wäre. Auch wird der Öffentliche Personennahverkehr zusätzlich bezuschußt und die Gründung von Mehrgenerationenhäusern gefördert.

Die Lebensqualität für alle Generationen zu sichern liegt vor allem in der Verantwortung der Kommunalpolitiker vor Ort. Sie müssen aber auch die kommunalen Finanzen in Ordnung bringen, denn bis 2011 steigen dank der guten wirtschaftlichen Entwicklung die Steuereinnahmen um 20%. In dieser Zeit müssen die Neuverschuldung auf Null gefahren und die Schulden drastisch abgebaut werden, um neue Gestaltungsräume zu gewinnen. Die Landesregierung ist mit gutem Beispiel vorangegangen. Sie hat auch den versprochenen Bürokratieabbau in Angriff genommen und schon über 2000 Verwaltungsvorschriften außer Kraft gesetzt, was auch den Kommunen zugute kommt.

Reinhard Winter riet den Kommunalpolitikern, die örtlichen Kräfte zu vitalisieren, auch das Ehrenamt, und sich für die Wirtschaftsförderung und die kommunale Lehrstellenvermittlung zu engagieren. Oft gebe es schon wichtige Impulse, wenn alle Beteiligten an einen Tisch kommen.

Diese Seite in einem sozialen Netzwerk veröffentlichen:

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Yahoo! Bookmarks
  • Windows Live
  • Yigg
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon

Suche