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14.02.2008, 13:52 Uhr | tk
CDA lehnt bürokratische Pflegestützpunkte ab
Verbesserungen müssen am Bett ankommen.

Das geplante Verbesserungsvolumen der anstehenden Pflegereform in Höhe von rd. 2,5 Milliarden Euro kommt nicht am Rollstuhl oder am Bett der Pflegebedürftigen an, sondern wird zu einem Großteil von einer apparateorientierten Struktur der geplanten Reform aufgefressen, wenn nicht entschieden gegengesteuert wird: dieses Fazit zog der Vorstand der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) im Kreisverband Northeim
Heinz Priesing
Uslar - Deshalb lehnen die CDU-Sozialexperten eine Einrichtung von bürokratischen Pflegestützpunkten und Pflegeberatern ab und fordern den Bundestagsabgeordneten Dr. Hans Georg Faust auf, dieser Entscheidung zu folgen.
„Aus unserer Sicht ist ein solcher Weg zu bürokratisch, rechtlich nicht haltbar und vor allem nicht praktikabel. Durch neue Beratungsstellen, wie Pflegestützpunkte, ist noch kein zusätzlicher Handschlag am Bett eines Pflegebedürftigen finanziert. Eher werden bereits funktionierende Einrichtungen geschwächt.
„Wir favorisieren deshalb anstelle von neuen Stützpunkten Beratungschecks“, so der Kreisvorsitzende Heinz Priesing.
Diese sollen dazu dienen, die bisherigen Beratungsangebote zu kontrollieren und im Wettbewerb weiter zu entwickeln.
Die CDA setzt dabei auf eine Beratung von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen nicht in anonymen Geschäftsräumen, sondern zu Hause im direkten Umfeld.

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